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 Astrid Graf 

Es begab sich Anfang 2003 in Berlin...

Eine Klarinettenschülerin und Ihre Lehrerin, sprachen darüber, ob es nicht schön wäre ein Blasorchester zu gründen, in dem dann alle Schülerinnen der Lehrerin und viele andere mitspielen könnten. Die Lehrerin sagte ja, unter der Bedingung, die Schülerin besorge ihr einen Probenraum ... Die Lehrerin dachte, dass das wohl nicht so einfach sei, da sie vorher in Köln Ähnliches erfolglos versucht hatte. Aber da irrte sie sich gewaltig, Berlin ist nicht Köln! Gesagt, getan!

Die Schülerin fragte, ob es ein  Blasorchester exklusiv für Frauen sein könnte? Und die Lehrerin dachte, warum  nicht?

Und so nahm alles seinen Lauf...

Flyer wurden entworfen, auf Schritt und Tritt in Berlin fallen gelassen und Annoncen wurden in diversen Stadtmagazinen geschaltet...

...und am 2.September 03 war es soweit:

Die erste Dienstagsprobe mit 38 Frauen konnte stattfinden!

Was war das für ein aufregendes Gefühl für die Schülerin und ihre Lehrerin!

In diesem „Frauenblasorchester noch ohne Namen“ trafen sich von Beginn an tolle Frauen, voller Energie und Lust auf gemeinsames Musizieren. Und wirklich, in der ersten Probe haben sie es geschafft 2 Titel, Pachelbel´s Kanon und die Yorkshire Ballad zu spielen. Welches ihnen große Freude bereitete und sie stolz machte.

An diesem Abend wurde schon der erste Auftritt für den 8.März 2004 im BKA bei Caspar & Bianca festgemacht. Es sollen und sollten noch viele folgen...

Dies alles begab sich im Wedding in der Fabrik Osloer Str. 12, die dieses Blasorchester in guter Erinnerung behalten werden wird.

Dann wuchs das Orchester stetig an, bekam den Namen „Frauenblasorchester Berlin“ und das Können steigerte sich kontinuierlich. Die Probenorte bewegten sich vom Wedding über Neukölln nach Kreuzberg (Berlin ist groß!).  Aus 38 Frauen wurden 60 Frauen,  aus 2 Titeln sind rund 50 Titel geworden...

...und am 22.03.09 tritt das „Frauenblasorchester Berlin“ im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf.

...und wenn sie  nicht gestorben sind so musizieren sie noch heute...