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Angefangen hat alles mit der musikalischen Früherziehung, die Begeisterung und die Leidenschaft haben mich seither nicht mehr losgelassen. Im gleichen Haus, wo die musikalische Früherziehung stattfand, probte damals seit fast 15 Jahren, inzwischen sind es über 35 Jahre, die Chorschule Gropiusstadt, mehr bekannt unter dem Namen Gropiuslerchen. Diese Chorschule habe ich in inzwischen 20 Jahren durchwandert und bin durch die einzelnen Chöre bis zu den gropies berlin gekommen. Mit ihnen habe ich viele Reisen im In- und Ausland, das weiteste waren Japan, Australien und Neuseeland, unternommen, an vielen Konzerten teilgenommen, u.a. im Friedrichstadtpalast, im Kammermusiksaal auf dem Bundeskanzlerkinderfest 1995 in Bonn und noch vieles mehr. In der Grundschule besuchte ich wie die meisten Mädchen aus der Klasse den Schulchor, die Blockflöten-AG und die Tanz-AG. Vieles davon begleitet mich noch heute. Aus der Blockflöte ist auf der Oberschule die Klarinette geworden, denn es herrschte ein akuter Mangel an dem Instrument. Meine Musiklehrer haben mich auch entsprechend eingebunden, so spielte ich mit viel Freude im Orchester, mit dem wir z.B. das Musical Anatevka aufgeführt, die Rhapsody in blue gespielt und in der Philharmonie unter Sir Simon Rattle konzertiert haben. Das Salonorchester spielte mehr in der Schule zu Anlässen wie der Tag der Offenen Tür, Pensionierungen oder zu sonstigen wichtigen Feiern. Die Big Band an der Schule wurde des Öfteren ins Rote Rathaus zur langen Nacht der Museen eingeladen, wir spielten anlässlich der Feier 50 Jahre Notaufnahmelager und hatten noch viele weitere interessante Auftritte. Nicht zu vergessen die jährlich stattfindenden Musikabende an der Schule. Hier wurde ich sehr viel geprägt und ich habe lange gebraucht wieder ein Orchester zu finden in dem ich so eine bunte Mischung an Stücken und viel Freude am spielen gefunden habe. Doch ich denke, ich habe es gefunden. Die Musikschule hat mich dann auf dem Weg zu meinem jetzigen Studium hin begleitet und unterstützt. Denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und studiere Musik und Grundschulpädagogik auf Lehramt, denn ich möchte den Kindern die Begeisterung an der Musik und das Wissen über Musik vermitteln. Mein Leitspruch lautet: „Musik verbindet Welten!“ Unter diesem Motto leite ich einen Kinderchor in Schöneberg, in dem vorwiegend Kinder nichtdeutscher Herkunft singen und gebe Klavierunterricht an einer Neuköllner Grundschule. An der Universität habe ich auch ein anderes musikalisches Hobby aus meiner Grundschulzeit wieder entdeckt, das Tanzen. Während des Studiums besuche ich fast regelmäßig Lehrerfortbildungen mit dem Thema „Tanzen in der Schule“ und hoffe, dass ich das erlernte auf der nächsten Orchesterfahrt anwenden kann, wenn Interesse besteht. Ich freue mich ein Mitglied des Frauenblasorchesters zu sein, denn die Musik ist abwechslungsreich, es gibt immer was zu Lachen und alle haben Freude am gemeinsamen musizieren. |